Wunderschöner phantasy Roman *-*

Die Lügen des Locke Lamora 

"Dies ist die Geschichte von Locke Lamora - Meisterdieb, Lügner und wahrer Gentleman ..."

 

 So heute möchte ich euch das Buch "Die Lügen des  Locke Lamora" von Scott Lynch vorstellen.

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Fakten:

  • Taschenbuch: 848 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530918
  • ISBN-13: 978-3453530911
  • Originaltitel: The lies of the Locke Lamora

 

Inhalt :

 Im Stadtstaat Camorr hat man eine ganz eigene Lösung gefunden, um die Kriminalität unter Kontrolle zu halten: den "Geheimen Frieden". Gemäß dieser Absprache zwischen dem Adel und dem Herrscher der Unterwelt dürfen die Diebe mehr oder weniger ungestraft ihr Unwesen treiben, solange die Aristokratie von ihnen verschont bleibt. Doch Locke Lamora und seine Gentleman-Ganoven halten nicht viel von Absprachen und haben es sich zur Gewohnheit gemacht, die Reichen der Stadt um ihr Geld zu erleichtern. Das funktioniert wunderbar, bis der geheimnisvolle Graue König mithilfe eines scheinbar unbesiegbaren Soldmagiers die Macht über die Unterwelt an sich reißt und droht, das sensible Herrschaftsgefüge von Camorr aus dem Gleichgewicht zu bringen - und dazu braucht er Lockes einzigartigen Fähigkeiten ...

 

Meine eigene Rezension : 

Die Idee von "Die Lügen des Locke Lamora" ist wirklich sehr interessant und mal etwas anderes. Das ist auch das einzige Buch, das ich kenne, das vom Stil her so aufgebaut wurde.

Ich finde das Buch so anders als andere, erstens weil es eine ganz neue Welt ist, zweitens ist der Held so anders als man es erwarten würde und drittens ist wie gesagt einfach der Aufbau des Buches etwas ganz anderes.

So die Welt in diesem Buch ist auch wieder eine eher mittelalterliche, phantasy Welt. Aber ich konnte sie mir leider nicht so gut Vorstellen. In vielen Büchern ist  eine Landkarte enthalten, an der man sich als Leser orientieren kann, das war in diesem Buch nicht so. Dafür wurde aber die Stadt Camorr sehr detailliert beschrieben.

Der Held des Buches ist, wie der Titel schon sagt, Locke Lamora, dieser ist ein sehr interessanter Held, denn er ist nicht der typische Held, er hat Ecken und Kanten also Fehler. Wir stellen uns den Helden doch immer so vor: gut aussehend, stark und einer, der alles schafft, vielleicht sogar Hilfe bekommt, aber er hätte es auch allein geschafft. Genau so ist Locke nicht, er sieht nicht besonders gut aus,

"Locke war in jeder Hinsicht ein Durchschnittsmensch - mittelgroß, weder dick noch dünn, mittelbraunes, kurzes Haar und ein Gesicht, das man beim besten Willen nicht als sonderlich attraktiv oder einprägsam nennen konnte."

er ist ein Denker, kein Kämpfer und allein hätte er in dieser Geschichte nichts erreichen können. Da es Kämpfe in diesem Buch gibt und er ohne seinen besten Freund Jean Tannen diese nicht hätte gewinnen können. Auch braucht er seine Gang die Gentleman-Ganoven um seine Coups durchzuziehen.

Die Erzählart ist sehr interessant, weil in ein Kapitel in verschieden Zeitzonen unterteilt sind und diese durcheinander sind, sodass ein Kapitel ein Ereignis erklärt, das am Anfang dieses Kapitel schon erzählt wurde. Auch gibt es in dem Buch sogenannte "Zwischenspiele", die die Vergangenheit Lockes und der Gentleman-Ganoven näher erläutert.

Wie könnte es anders sein gibt es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte. Das ungewöhnliche ist aber, dass man zwar weiß, dass Locke in Sabetha verliebt ist. Die Leser lernen sie aber nicht erkennen und erfahren fast nichts über sie und wieso Locke und sie im Moment nicht zusammen sind. 

Insgesamt finde ich dieses Buch einfach toll, es ist interessant. Manchmal zwar ein wenig langwierig, aber danach wiederum umso spannender. Allein eine Karte von der Welt hat mir gefehlt.

 

Das Buch kriegt von mir 4/5 Sternen

 

Liebe Grüße Lea 

 

 

 

 

 

 

20.9.14 18:23, kommentieren

Weiter geht's! <3

Die Furcht des Weisen 1+2

 

 "Dreierlei fürchtet der Weise: Die See bei Sturm, die mondlose Nacht und den Zorn eines sanftmütigen Mannes."

 

 Die Fortsetzung von "Der Name des Windes" wurde im Deutschen in zwei Teile geteilt.

 

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Inhalt:

Eine Intrige zwingt Kvothe die arkanische Universität zu verlassen. Seine Suche nach den sagenumwobenen Chandrian, die seine Eltern getötet haben, führt ihn an den Hof von Maer Alveron, und weiter zu den sturmumwogten Hügeln von Ademre. Schließlich gelangt er in das zwielichtige Reich der Fae, wo er der sagenumwobenen Felurian begegnet, der bisher noch kein Mann widerstehen konnte … Eine Geschichte voller Poesie und Musik, voller Leidenschaft, aber auch voller Intrigen, dunkler Geheimnisse und Magie. 

 

Meine eigene Rezension:

Das Cover der Bücher wird vor allem von dem Titel dominiert und ansonsten sieht man im unteren Teil, wie auch auf dem Cover des ersten Teils, einen Mann mit rotem Haar. Dieser steht bzw sitzt vor einem eher mittelalterlichem Hintergrund.

Das Buch beginnt mit dem zweiten Tag, an dem Kvothe dem Chronisten und seinem Lehrling Bast seine Lebensgeschichte erzählt. Im laufe des Tages wird diese Geschichte wieder durch die sogenannten "Zwischenspiele" unterbrochen, die sind an diesem Tag noch schöner sind, denn Kvothes Charakter verändert sich zunehmend zu seinem alten wieder zurück. Der alte Lebensabschnitt nimmt zusehend an Spannung zu, da er endlich die Universität verlässt und durch die Welt wandert. Dort stürzt er sich in allerhand Abenteuer.

 Dadurch dass er in die Welt hinausgeht, lernt man sehr viele neue Charaktere kennen und so viele neuen Kulturen. Patrick Rothfuss hat eine sehr komplexe Welt geschaffen, die viele verschiedene Kulturen hat und auch eine Vergangenheit. Auch ist die Welt sehr gut ausgearbeitet worden, jedes Detail ist stimmig.

Die neuen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Da ist einmal Felurian, die so unschuldig, aber gleichzeitig auch verführerisch, alt, mächtig und gefährlich ist.

"Felurian sah so zart und anmutig aus, dass man zu leicht vergaß, wer sie in Wirklichkeit war. " 

 "Felurians Wut ließ ein wenig nach (...)ihre Stimme klang immer noch gepresst und bedrohlich" 

Dann gibt es noch Tempi, der junge Ademre, deren Kultur so anders ist, denn sie zeigen ihre Gefühle nur durch Handgesten. Gleichzeitig sind sie unglaublich gute Söldner. 

Ich finde der Schreibstil von Patrick Rothfuss ist einfach besonders und wunderschön. Denn er schafft es, dass obwohl man das ende kennt, trotzdem mit Kvothe mit fiebert und sich fragt wie es weitergeht. 

Das einzige das ich traurig fand, war, dass die Liebesgeschichte einen Knick erhalten hat. Und das nur, weil Kvothe nicht über seine Kindheit und die Chandrian sprechen kann.

Ich warte so sehnsüchtig auf den dritten Tag/Teil, denn Patrick Rothfuss hat das Buch geschrieben, aber es ist noch nicht erschienen und ich will unbedingt wissen wie es weitergeht und wie er in diesem Gasthaus enden konnte. Wer diese Bücher gelesen hat, versteht bestimmt was ich meine.

Von mir kriegen die beiden Bücher 5/5 Sternen 

 

 

 Liebe Grüße Lea

 

 

 

 

 

17.9.14 20:55, kommentieren